Warum Public Cloud liegt bei den schwerstwiegenden Kriterien vorn: Technische Passung (Gewicht 30,6 %, Bewertung 5 von 5) und Organisatorische Passung (Gewicht 21,4 %, Bewertung 5 von 5). Den Abstand zu Private Cloud macht vor allem Technische Passung aus (5 gegenüber 4).
Entscheidungsreif mit Go-live-Auflagen Empfehlung: Public Cloud (mit Auflagen)
Empfehlung entscheidungsreif — Produktivnahme erst nach Nachweis der Go-live-Auflagen
Datum: 29.08.2026 · Version 1 · erstellt: KI-Beauftragte, S. Musterfrau · Vertraulich — nur zur internen Verwendung
Strukturierte Entscheidungs- und Dokumentationsgrundlage auf Basis eines dreistufigen Bewertungsverfahrens · Methodik & Nachweise im Anhang
Ausgangslage: Medium-Unternehmen der Branche Manufacturing. Geplanter Anwendungsfall: „GenAI-Assistent zur Angebotserstellung im Vertrieb." (GenAI-Assistent). Verarbeitete Datenarten: Personenbezogene Daten (DSGVO), Geschäftsgeheimnisse, Kundendaten (laut Compliance-Angabe). Aus diesen Angaben leiten sich die Auflagen, die regulatorische Einordnung und — bei personenbezogenen Daten oder Geschäftsgeheimnissen — die sicherheitsbezogene Betrachtung dieses Falls ab. Ihr fallbezogenes Kernrisiko: ein fehlerhafter oder erfundener Vorschlag (z. B. falsche Angebots- oder Konditionsangaben) — deshalb ist die menschliche Kontrolle der KI-Ausgaben (Routine 1/2) hier besonders wichtig.
Warum: Nach der Branchen-Standardbewertung (im Workshop an Ihren Fall zu schärfen): Public Cloud liegt bei den Kriterien vorn, die am schwersten wiegen: Technische Passung (Gewicht 30,6 %, Bewertung 5 von 5), Organisatorische Passung (Gewicht 21,4 %, Bewertung 5 von 5), Wirtschaftlichkeit (Gewicht 16,8 %, Bewertung 4 von 5). Den Abstand zu Private Cloud macht vor allem Technische Passung aus (5 gegenüber 4). Für einen GenAI-Assistenten zählen schnelle Bereitstellung und die Anbindung an Ihre bestehenden Systeme meist mehr als eigene Hardware.
Belastbarkeit: Die Empfehlung ist belastbar; Public Cloud liegt mit klarem Vorsprung vor Private Cloud (Abstand 0,64). Vorbehalt: Für Ihre Branche (Manufacturing) liegt kein eigenes Startwert-Profil vor — die Bewertungswerte sind branchenneutral. Die Aussage zur Belastbarkeit gilt für diese allgemeinen Startwerte, nicht für ein auf Ihren Sektor kalibriertes Modell. Der Abstand ist die Differenz der gewichteten Gesamtpunkte (jede Option wird je Kriterium mit 1–5 bewertet und mit den Gewichten aufsummiert). Skala: über 0,5 = stark · 0,2–0,5 = solide · 0,05–0,2 = knapp · unter 0,05 = keine eindeutige Empfehlung. Grundlage der Einzelbewertungen: Die je Kriterium vergebenen 1–5-Werte beruhen — soweit nicht im Workshop an Ihre konkrete Situation angepasst — auf Branchen-Startwerten des Forschungsmodells (n=93, SMC-Dissertation Joswig 2026); sie sind vor einer endgültigen Entscheidung zu prüfen.
Wirtschaftlichkeit: qualitatives Entscheidungskriterium; konkrete TCO-/Angebotsprüfung separat zu validieren.
Das sind die dringendsten. Die vollständige Liste aller 12 Freigabebedingungen mit Verantwortlichen und Fristen steht im Abschnitt „Freigabebedingungen".
Die weiteren Abschnitte belegen die Empfehlung im Detail. Dieser Abschnitt dient als Entscheidungsgrundlage für die Geschäftsführung.
| Abschnitt | Was es ist | Was Sie damit tun |
|---|---|---|
| Teil 1 · Management Decision Record | Empfehlung, Belastbarkeit, Auflagen, Wirtschaftlichkeit (qualitativ), 90-Tage-Plan, Freigabe | dient als Entscheidungsgrundlage für die Geschäftsführung |
| Empfehlung & Begründung | Welche Option gewinnt und warum | als Begründung aufbewahren |
| Freigabebedingungen (Auflagen) | Was vor der Freigabe zu erfüllen ist | den Verantwortlichen zuordnen, abarbeiten |
| Nächste 90 Tage | Schritte mit Terminen | jeder Zeile eine/n Verantwortliche/n zuordnen |
| Teil 2 · Anhang (Audit & Umsetzung) | Detailprüfung Schritt 1–2, Routinen, Kennzahlen, Methodik, Audit-Trail, Glossar | für IT, Datenschutz und Prüfer — Nachweise ausfüllen und ablegen |
| KI-Anwendung | GenAI-Assistent zur Angebotserstellung im Vertrieb. |
|---|---|
| Typ | GenAI-Assistent |
| Verarbeitete Daten | Personenbezogene Daten (DSGVO), Geschäftsgeheimnisse, Kundendaten (laut Compliance-Angabe) |
| Geprüfte Optionen | Public Cloud, Private Cloud, On-Prem, Hybrid, AIaaS |
| Wo dürfen die Daten liegen? | EU/EWR |
Die vollständige Detailprüfung von Schritt 1 (Machbarkeit) und Schritt 2 (Verantwortung & Nachweis) sowie die Routinen-Arbeitsvorlagen finden Sie im Anhang.
Empfehlung: Public Cloud — starke Empfehlung (Abstand 0,64 zu Private Cloud)
Warum Public Cloud?
Der Abstand ist robust gegen einzelne Bewertungs-Unsicherheiten.
Bewertung über 8 gewichtete Kriterien; Balkenlänge = gewichteter Gesamtwert (max ≈ 5,0). Verwendete Gewichtung: Standardgewichtung des Bewertungsmodells (Herleitung siehe Methodik-Anhang A2). ⚠ = EU-Region erforderlich (Status siehe Datensouveränität A3c). „Nachweis offen" bedeutet: noch zu erbringen (vor Go-live), kein bestätigter Mangel. Bei gleicher gerundeter Punktzahl entscheidet der ungerundete Wert über die Reihenfolge (die Rangfolge im Balkendiagramm ist maßgeblich).
| Kriterium | Gewicht | Public Cloud | Private Cloud | AIaaS | Hybrid | On-Prem |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Technische Passung | 0,3055 | 5S | 4S | 5S | 4S | 3S |
| Organisatorische Passung | 0,2137 | 5E | 4S | 4S | 3S | 3S |
| Wirtschaftlichkeit | 0,1675 | 4S | 3S | 2E | 3S | 2S |
| Compliance & Sicherheit | 0,1102 | 3S | 4S | 2S | 4S | 5S |
| Kundenwirkung & Marktvertrauen | 0,0744 | 4S | 4S | 4S | 4S | 3S |
| Zukunftsoffenheit | 0,0588 | 5S | 4S | 5S | 4S | 3S |
| Personal & Skills | 0,0393 | 4S | 3S | 5S | 3S | 2S |
| Restrisiko | 0,0305 | 3S | 4S | 2S | 4S | 4S |
| Gewichteter Gesamtwert | 4,44 | 3,79 | 3,79 | 3,58 | 3,04 |
Rechenweg: Gesamtwert = Summe aus (Rohwert 1–5 × Gewicht). Beispiel Public Cloud: 5×0,3055 + 5×0,2137 + 4×0,1675 + 3×0,1102 + 4×0,0744 + 5×0,0588 + 4×0,0393 + 3×0,0305 = 4,44. (Gerechnet wird mit genau den hier gezeigten Gewichten; die Modellsumme beträgt rundungsbedingt 0,9999 statt 1,0000. Die Rechnung ist damit exakt nachvollziehbar.)
Herkunft der Rohwerte: E = von Ihnen gegenüber dem Startwert angepasst · S = unveränderter Branchen-Startwert des Forschungsmodells (n=93). 2 von 40 Werten (5 %) wurden von Ihnen gegenüber dem Startwert angepasst; die übrigen 38 sind unveränderte allgemeine Startwerte des Forschungsmodells (n=93). Für Ihre Branche (Manufacturing) liegt derzeit kein eigenes Startwert-Profil vor — die Werte sind branchenneutral. Ein branchenspezifisches Profil ist bislang nur für Sektoren mit erhöhten Compliance-Anforderungen hinterlegt; für die übrigen werden bewusst keine Werte geschätzt. Die Empfehlung ist so belastbar wie diese Werte und im Workshop mit Ihren Ist-Daten zu schärfen.
Ihr Vorhaben ist sicherheitssensibel (personenbezogene Daten und Geschäftsgeheimnisse). Im validierten Standardmodell wiegen Compliance & Sicherheit (11,0 %) und Restrisiko (3,1 %) zusammen nur ~14 %, während technische und organisatorische Passung (zusammen ~52 %) die Empfehlung dominieren. Das ist methodisch korrekt, kann aber bei datensensiblen Vorhaben dazu führen, dass eine sicherere Option im Gesamtwert unterliegt. Das folgende Alternativ-Ranking zeigt die Reihenfolge, wenn Compliance/Sicherheit (28 %) und Restrisiko (12 %) deutlich schwerer gewichtet werden:
Auch bei stark sicherheitsbetonter Gewichtung bleibt Public Cloud vorn — die Empfehlung ist damit auch aus Sicherheitssicht tragfähig. (Echte Compliance-Verstöße werden ohnehin bereits in Schritt 1/2 als harte Stopper abgefangen — nicht durch gute Werte in anderen Kriterien ausgleichbar —, unabhängig von dieser Gewichtung.)
Dies ist eine Sensitivitäts-Illustration, keine zweite offizielle Empfehlung. Ihre maßgebliche Gewichtung legen Sie im Schritt-3-Formular fest; die Standard-Empfehlung oben beruht auf der validierten Forschungsgewichtung (n=93).
Auf Basis der Standardgewichtung des Bewertungsmodells gewinnt Public Cloud mit klarem Vorsprung (4,44 zu 3,79 für Private Cloud). Über alle acht gewichteten Kriterien hinweg ergibt diese Option das beste Gesamtbild — nicht weil sie überall am besten ist, sondern weil sie dort stark ist, wo bei Ihrer Gewichtung das meiste Gewicht liegt.
Warum Public Cloud? Den Ausschlag geben vor allem: passt technisch gut zu Ihrer IT (zählt 30,6 %); passt zu Ihren Strukturen und Rollen (zählt 21,4 %); ist wirtschaftlich plausibel (qualitative Bewertung) (zählt 16,8 %). Genau diese Stärken fallen bei Ihrer Gewichtung am stärksten ins Gewicht.
Warum nicht Private Cloud? Public Cloud liegt vor allem bei Technische Passung und Organisatorische Passung vorn. Zwar ist Private Cloud bei Compliance & Sicherheit stärker, doch das wiegt bei Ihrer Gewichtung weniger und dreht das Ergebnis nicht.
Auffällig: Am schwächsten schneidet On-Prem ab — diese Option passt zu Ihrem Profil und Ihrer Gewichtung am wenigsten. Außerdem brauchen Public Cloud und AIaaS zwingend eine EU-Region/Datenresidenz, sonst entfallen sie.
Was es ist: Ihre KI läuft beim Cloud-Anbieter (z. B. AWS, Microsoft Azure, Google). Sie mieten Rechenleistung, der Anbieter betreibt die Technik.
Für Sie: Schnell startklar, keine eigene Hardware, laufende statt investiver Kosten (konkrete Kosten separat zu validieren), wächst mit dem Bedarf.
Worauf achten: Ihre Daten verlassen das Haus — Anbieter, Region und Vertrag (Auftragsverarbeitung) müssen passen.
Bewertet wurden in diesem Decision Record: Public Cloud, Private Cloud, On-Prem, Hybrid, AIaaS. Die folgenden Beschreibungen erläutern zusätzlich typische Hosting-Optionen zur Einordnung; nicht bewertete Optionen sind nicht Teil der Empfehlung (als „Referenz" gekennzeichnet).
Was Sie brauchen: Ein Konto beim Cloud-Anbieter, eine eingerichtete Umgebung, Internetanbindung und einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit EU-Region. Kaum eigene Hardware.
Beispiel: Ihr KI-Assistent läuft in der Cloud (z. B. Microsoft Azure, Region Deutschland); Sie zahlen nach Nutzung, der Anbieter betreibt die Technik.
Wann sinnvoll: Schneller Start gewünscht, keine eigene Hardware/IT-Mannschaft, schwankende Last.
Was Sie brauchen: Vertrag über eine nur für Sie reservierte Umgebung beim Anbieter; etwas mehr Konfiguration und Abstimmung als Public Cloud. Keine eigene Hardware im Haus.
Beispiel: Ein Anbieter stellt Ihnen eine abgeschottete, allein für Ihr Unternehmen reservierte Cloud-Instanz in einem EU-Rechenzentrum bereit.
Wann sinnvoll: Cloud-Komfort gewünscht, aber stärkere Datentrennung und Kontrolle als bei Public Cloud nötig.
Was Sie brauchen: Einen eigenen Server im Haus, bei KI meist mit Grafikkarte (GPU); einen abgesicherten Raum (Strom, Kühlung); IT-Personal für Betrieb und Updates; ein Backup- und Notfallkonzept.
Beispiel: Sie stellen einen GPU-Server in Ihren Serverraum und betreiben darauf ein offenes KI-Modell (z. B. über Ollama). Die Daten verlassen nie das Haus.
Wann sinnvoll: Strenge Datenschutz-/Geheimhaltungsanforderungen, vorhandene IT-Mannschaft, planbare Dauerlast.
Was Sie brauchen: Eine Kombination: eigene Umgebung für die sensiblen Teile UND einen Cloud-/Anbieter-Zugang für den Rest — plus eine klar definierte Schnittstelle und Zuständigkeit dazwischen.
Beispiel: Sensible Kundendaten werden im Haus verarbeitet, die rechenintensive Modellauswertung läuft in der EU-Cloud; eine festgelegte Schnittstelle verbindet beides.
Wann sinnvoll: Ein Teil der Daten muss im Haus bleiben, anderes soll aber von der Cloud-Skalierung profitieren.
Was Sie brauchen: Nur einen Vertrag und einen Zugang (API-Schlüssel) zum fertigen KI-Dienst; keine eigene Hardware, kein eigener Betrieb. Datenschutzvertrag (AVV) und Datenfluss klären.
Beispiel: Ihre Software ruft über eine Schnittstelle einen fertigen KI-Dienst auf; Sie betreiben selbst weder Modell noch Server.
Wann sinnvoll: Schnellster Start, kein Eigenaufwand, keine eigene KI-Mannschaft — Abhängigkeit vom Anbieter wird akzeptiert.
Die Wirtschaftlichkeit ist in Schritt 3 (Entscheidungsbewertung) als qualitatives Bewertungskriterium in die Empfehlung eingeflossen (siehe Begründung oben). TCO-/Angebotsprüfung: offen / separat zu validieren.
| Option | Anfangsinvestition | Laufende Kosten | Anbieterbindung |
|---|---|---|---|
| ★ Public Cloud | niedrig | mittel · nutzungsabhängig | hoch |
| Private Cloud | niedrig–mittel | mittel–hoch | mittel |
| AIaaS | sehr niedrig | mittel–hoch · Abo/Nutzung | hoch |
| Hybrid | mittel | mittel | mittel |
| On-Prem | hoch | niedrig | niedrig |
Relative Einordnung (niedrig / mittel / hoch), keine Beträge. ★ = empfohlene Option. „Anbieterbindung" = wie aufwendig ein späterer Wechsel wäre (Details unter „Anbieter-Bindung & Ausstieg" bei der Empfehlung). Diese Rangfolge ist ein Strukturvergleich, kein Angebot — die tatsächlichen Kosten hängen von Nutzungsvolumen, Anbieter und Vertrag ab.
Eine detaillierte TCO-/Angebotsprüfung ist nicht Bestandteil dieser Erstbewertung. Vor einer Beschaffungs- oder Umsetzungsentscheidung sollten konkrete Anbieterangebote, interne Aufwände, Integrationskosten, Security-/Compliance-Aufwände, Support-Level und laufende Betriebskosten separat validiert werden. Ein dediziertes Modul „TCO & Beschaffungsvalidierung" kann dies später ergänzen.
| Risiko | Eintritt | Auswirkung | Restrisiko* | Status | Verantwortlich | Maßnahme |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Offene Go-live-Auflagen ↳ ausgelöst durch: 10 noch offene Auflage(n) aus der Freigabe-Prüfung (Abschnitt ②) | sicher | mittel | gering | offen | KI-Beauftragte, S. Musterfrau | 10 Auflage(n) vor Go-live nachweisen |
| Datensouveränität / Drittlandzugriff ↳ ausgelöst durch: Datenresidenz-/Souveränitäts-Anforderung (Schritt 1) + externe Hosting-Empfehlung | mittel | hoch | gering | Auflage | DSB / IT | EU-Region + AVV vertraglich zusichern und nachweisen |
| Security-Baseline nicht nachgewiesen ↳ ausgelöst durch: externes Hosting + Security-Nachweise nicht als „geprüft“ bestätigt (Anbieter-Block) | mittel | hoch | gering | offen | IT / Security | 18-Punkte-Security-Baseline ablegen und prüfen |
| Manipulierte Eingaben (Prompt-Injection) ↳ ausgelöst durch: Anwendungsfall als GenAI-/Sprach-Anwendung erkannt (Feld „KI-Anwendung“ bzw. Anwendungsfall-Typ) | mittel | hoch | mittel | laufend | IT / Security | Ein- und Ausgaben härten (Filter/Trennung von Anweisung und Daten); Injection-Tests vor Go-live und bei Änderungen |
| Fehlerhafte oder erfundene KI-Ausgaben (Halluzination) ↳ ausgelöst durch: Anwendungsfall als GenAI-/Sprach-Anwendung erkannt (Feld „KI-Anwendung“ bzw. Anwendungsfall-Typ) | mittel | mittel | mittel | laufend | Fachbereich | Stichproben-/Qualitätskontrolle; kritische Ausgaben menschlich prüfen (Routine 1/2) |
| Nachlassende Ausgabequalität über die Zeit (Modell-Drift) ↳ ausgelöst durch: Anwendungsfall als GenAI-/Sprach-Anwendung erkannt (Feld „KI-Anwendung“ bzw. Anwendungsfall-Typ) | mittel | mittel | mittel | laufend | Fachbereich / IT | Qualität regelmäßig gegen feste Referenz-Testfälle prüfen (Routine 2); als Kennzahl überwachen |
| Anbieter-Ausfall / Nichtverfügbarkeit ↳ ausgelöst durch: externe Hosting-Empfehlung (Betrieb beim Anbieter) | niedrig | mittel | gering | vertraglich | IT | SLA vereinbaren; Fallback-/Notfallprozess definieren (Routine 4) |
| Datenabfluss in das Training des Anbieter-Modells ↳ ausgelöst durch: personenbezogene Daten (Daten & Compliance) + externes Hosting; Trainingsausschluss „ja“ → entschärft | niedrig | hoch | gering | vertraglich ausgeschlossen | DSB / IT | Trainings-Ausschluss (Zero-Retention) vertraglich sichern und nachweisen |
| Anbieter-Abhängigkeit (Vendor-Lock-in) ↳ ausgelöst durch: empfohlene Option „Public Cloud“ hat hohe Anbieterbindung (Kostenmodell) | mittel | mittel | mittel | beobachten | IT / Einkauf | Exit-Strategie: Datenexport, Portabilität, Kündigungsfristen vertraglich (siehe Lock-in-Kasten) |
Sortiert nach Schweregrad (höchstes Risiko zuerst): erst Governance-/Freigabe-Auflagen, dann die KI-Betriebsrisiken. Die Zeile „ausgelöst durch“ zeigt je Risiko, welche Ihrer Eingaben es erzeugt hat — die Matrix ist eine Ableitung aus dem Formular, keine separate Eingabe. * Restrisiko = verbleibende Bewertung nach Umsetzung der genannten Maßnahme. Qualitative Einordnung aus Ihren Angaben — keine vollständige Risikoanalyse; unternehmensspezifische Risiken (z. B. betriebliche Abhängigkeiten) sind gesondert zu bewerten.
Die Empfehlung ist entscheidungsreif. Die Produktivnahme ist erst zulässig, wenn die folgenden Go-live-Auflagen nachgewiesen sind. Status zum Stand dieses Dokuments:
Geschätzter Gesamtaufwand: 42 Arbeitspakete — die konkreten Detailschritte der 10 offenen Auflagen (davon 27 gering, 15 mittel), über die 90-Tage-Phasen verteilt; überwiegend einmalige Nachweise, kein Daueraufwand. Feinschätzung im Workshop.
| # | Freigabebedingung | Warum | Verantwortlich | Frist | Erledigt | Status |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Sign-off der/des Verantwortlichen einholen | Accountable benannt (KI-Beauftragte, S. Musterfrau) — formale Freigabe ausstehend | Geschäftsführung | vor Go-live | 🟡 offen | |
| 2 | Nachweis zur DE-/EU-Datenresidenz nachvollziehbar ablegen (EU) | Verarbeitungsregion (Belegenheitsort) vertraglich zugesichert — Nachweis ablegen; die Übermittlungsgrundlage nach Kapitel V wird gesondert geführt | IT-Leitung | vor Go-live | 🟡 offen | |
| 3 | Übermittlungsgrundlage für Drittländer festlegen und belegen (DSGVO Kapitel V) | Externe Verarbeitung personenbezogener Daten — die Verarbeitungsregion allein ist keine Übermittlungsgrundlage | DSB + Einkauf | vor Go-live | 🟡 offen | |
| 4 | Unterzeichneten AVV nachvollziehbar ablegen | DSGVO Art. 28 — AVV abgeschlossen, Nachweis ablegen | DSB / Einkauf | vor Go-live | 🟡 offen | |
| 5 | Personenbezug & besondere Kategorien dokumentieren | DSGVO Art. 9 | DSB | vor Go-live | 🟡 offen | |
| 6 | DSFA-Relevanz bewerten | DSGVO Art. 35 | DSB | vor Go-live | 🟡 offen | |
| 7 | Informationspflichten und Betroffenenrechte anpassen (DSGVO Art. 13/14) | Neue Verarbeitung — Datenschutzhinweise und Auskunftsprozess müssen sie abbilden | DSB | vor Go-live | 🟡 offen | |
| 8 | Risiko-Check vor Produktivnahme abschließen | Betriebsverantwortung | IT + Fachbereich | vor Go-live | 🟡 offen | |
| 9 | Monitoring- & Incident-Prozess festlegen | Betriebssicherheit | IT-Leitung | Tag 30 | ⚪ ausstehend | |
| 10 | NIS2-Betroffenheit feststellen und, falls zutreffend, Pflichten umsetzen | Sektor Manufacturing fällt dem Grunde nach unter Anhang II (verarbeitendes Gewerbe) — nur für bestimmte Erzeugnisse, u. a. Medizinprodukte, Elektro, Maschinenbau, Kraftfahrzeuge | Geschäftsführung + IT-Leitung | Tag 30 | ⚪ ausstehend | |
| 11 | Vertraulichkeit & Geheimnisschutz prüfen | Kundendaten / Geschäftsgeheimnisse | IT + Fachbereich | vor Go-live | 🟡 offen | |
| 12 | Security-Baseline-Nachweise ablegen und prüfen | Informationssicherheit / Auditfähigkeit (Nachweise vor Go-live) | IT-Leitung / Security | vor Go-live | 🟡 offen |
Setzen Sie das Häkchen „Erledigt", sobald eine Bedingung nachgewiesen ist — oder erledigen Sie alle Einzelschritte unten, dann wird die Bedingung automatisch 🟢. Legende: 🟢 erfüllt — nachgewiesen · 🟡 offen — vor Go-live zu erledigen, blockiert die Produktivnahme · 🔴 nicht erfüllt — Produktivnahme nicht zulässig · ⚪ ausstehend — verbindlich terminiert, kurz nach Produktivnahme einzurichten/nachzuweisen (keine reine Beobachtung; rechtlich/Go-live-relevante Pflichten sind als „offen" geführt).
Die konkreten Einzelschritte je Bedingung — mit Abnahmekriterium, grobem Aufwand und den ausfüllbaren Nachweis-Vorlagen — stehen im Anhang unter A5b. Dieser Abschnitt bleibt damit die Entscheidungsgrundlage; die Arbeitsvorlagen für DSB und IT liegen hinten.
| Erledigt | Schritt | Verantwortlich | Fertig, wenn … | Aufwand |
|---|---|---|---|---|
| Sofort (0–14 Tage) | ||||
| ↑ Auflage | Sign-off der/des Verantwortlichen einholen (Freigabe dokumentieren) | Geschäftsführung | Sign-off im Freigabe-Feld erfasst | gering |
| ↑ Auflage | Security-Baseline-Nachweise ablegen und prüfen | IT-Leitung / Security | kritische Security-Nachweise abgelegt und geprüft | mittel |
| Bis Tag 30 | ||||
| ↑ Auflage | Souveränitäts-/Compliance-Auflagen der gewählten Option umsetzen | IT + DSB | Region/Vertragslage vertraglich nachgewiesen | mittel |
| Bis Tag 60 | ||||
| KPI-Baseline (Starter-5) etablieren, Datenquellen anbinden | Controlling + IT | Starter-5 mit ersten Ist-Werten befüllt | gering | |
| Bis Tag 90 | ||||
| Erste Review-Runde (Scorecard) fahren, Decision Record fortschreiben | Geschäftsführung | Erste Quartals-Review dokumentiert | gering | |
Aufwand grob geschätzt (gering ≈ Stunden, mittel ≈ Tage). Personen aus Ihren Angaben/Schritt 2 übernommen; in kleinen Firmen bündelt die Geschäftsführung mehrere Rollen. Häkchen setzen, wenn erledigt — erledigte Schritte werden durchgestrichen, gezählt und automatisch gespeichert (auch in der Decision-Record-Datei). Aufgaben mit „↑ Auflage" sind zugleich Freigabebedingungen — diese haken Sie oben bei den Freigabebedingungen ab (eine Quelle, kein doppeltes Abhaken) — der Verweis springt dorthin und hebt die Bedingung hervor. Die übrigen Schritte mit Kästchen sind reine Umsetzungs-/Betriebsaufgaben (z. B. Kennzahlen, Review), die es nur hier gibt — diese haken Sie hier ab.
Zwei Unterschriften — getrennte Verantwortung: Die Geschäftsführung zeichnet die Entscheidung (Wahl der Hosting-Option, wirtschaftliche/strategische Verantwortung). IT/DSB/CSO zeichnen die Nachweise & Auflagen (Security-Baseline, AVV, Datenresidenz, DSFA-Relevanz — die Fachprüfung). Die Produktivnahme wird erst freigegeben, wenn beide vorliegen. So bestätigt die Geschäftsführung keine Sicherheits-/Datenschutzaussage, für die sie fachlich nicht einsteht.
Verantwortliche/r für die KI-Anwendung (Accountable): — die Person, die für den verantwortungsvollen Betrieb geradesteht.
| Rolle | Bestätigt | Name | Datum |
|---|---|---|---|
| Geschäftsführung | Entscheidung (Hosting-Wahl) | ||
| IT / DSB / CSO | Nachweise & Auflagen (Fachprüfung) | ||
| Berater | Erstellung | KI-Beauftragte, S. Musterfrau | 29.08.2026 |
Hinweis: Die IT/DSB/CSO-Unterschrift wird an den geprüften Stand gebunden. Bitte zuletzt unterschreiben — nachdem alle Auflagen und Angaben stehen.
Grenze der digitalen Unterschrift: Die Unterschriften und das Vier-Augen-Prinzip beruhen auf den eingetragenen Namen sowie — bei aktiver Verschlüsselung — auf dateigebundenen Signaturen. Sie machen nachträgliche Änderungen erkennbar (tamper-evident), erzwingen aber keine authentifizierte Personen-Identität: Wer Zugriff hat, könnte einen Namen frei eintragen. Eine server-geprüfte Identität, die das ausschließt, ist ein geplanter Ausbau — bis dahin ersetzt die Unterschrift hier ein internes Freigabe-Protokoll, keine rechtsverbindliche eID.
Dieser Anhang richtet sich an IT, Datenschutz, Compliance und Prüfer. Er dokumentiert die Methodik, die zugrunde liegenden Annahmen, die regulatorischen Bezüge, die Nachweise sowie die operativen Routinen zur Umsetzung der empfohlenen KI-Hosting-Entscheidung. Er ergänzt den vorangestellten Management Decision Record und richtet sich primär an IT, Datenschutz, Compliance und Prüfer.
Strukturiertes 3-Schritte-Verfahren (Machbarkeit → Verantwortung → Auswahl) aus einer promotionsgeprüften Dissertation (Joswig, 2026). Schritt 1 und 2 arbeiten mit Schwellenwerten (eine nicht erfüllte Pflicht-Voraussetzung stellt die Entscheidung zurück); Schritt 3 vergleicht die Optionen über eine gewichtete additive Bewertung (AHP). Wirtschaftlichkeit fließt als qualitatives Kriterium ein; eine detaillierte TCO-/Angebotsprüfung ist separat zu validieren.
Die Gewichte der 8 Auswahl-Kriterien stammen aus einer Expertenbefragung (n = 93) nach dem Analytic-Hierarchy-Process (AHP). Die Gewichte bilden einen globalen Vektor (Modellsumme 0,9999, rundungsbedingt) und sind nicht branchenspezifisch — branchenspezifisch sind allein die Roh-Startwerte der Optionen (1–5), die je Sektor voreingestellt sind. Erhebungsmethode, Stichprobenzusammensetzung und die Konsistenzprüfung der paarweisen Vergleiche (AHP Consistency Ratio) sind in der zugrunde liegenden Dissertation (Joswig 2026) dokumentiert. In dieser Auswertung verwendete Gewichtung: Forschungsgewichte (Dissertation, n = 93). Abweichungen von den Standardwerten werden hier und in Schritt 3 ausgewiesen.
Einschlägig laut Angaben: EU AI Act (Klasse limited), DSGVO, NIS2 (sofern zutreffend). Sektor: Manufacturing. Die maßgeblichen Pflichten ergeben sich aus Schritt 1 (Sektor- & Datenschutz-Fragen) und den Nachweisen aus Schritt 2.
| Regelwerk | Einschlägige Artikel (Orientierung) |
|---|---|
| EU AI Act (Klasse limited) | Art. 50 (Transparenzpflichten); allgemeine Betreibersorgfalt |
| DSGVO | Art. 6 (Rechtsgrundlage), Art. 30 (VVT), Art. 32 (Sicherheit), Art. 13/14 (Informationspflichten), Art. 28 (Auftragsverarbeitung), Art. 44–49 (Übermittlung in Drittländer: Art. 45/46/49 + Transfer Impact Assessment) |
| NIS2 / Sicherheit | Ihr Sektor Manufacturing fällt dem Grunde nach unter Anhang II (verarbeitendes Gewerbe) (nur für bestimmte Erzeugnisse, u. a. Medizinprodukte, Elektro, Maschinenbau, Kraftfahrzeuge); die Größenklasse Medium spricht ebenfalls dafür. Die Betroffenheit ist damit nicht festgestellt, sondern zu prüfen — siehe eigene Freigabebedingung. Maßgeblich ist das BSIG in der Fassung des NIS2-Umsetzungsgesetzes (unionsrechtlich Art. 21 Risikomanagement, Art. 23 Meldepflichten). Meldekette bei erheblichen Sicherheitsvorfällen: Frühwarnung 24 Stunden · Meldung 72 Stunden · Abschlussbericht ein Monat, dazu Registrierung beim BSI. |
Artikelangaben dienen der Orientierung und ersetzen keine rechtliche Prüfung.
| Evidenz | Auflage / Kontrolle | Regulatorik-Bezug | Nachweis (Artefakt) | Verantwortlich | Frist | Status |
|---|---|---|---|---|---|---|
| E-01 | Sign-off der/des Verantwortlichen einholen | Governance / Rechenschaft (DSGVO Art. 5 Abs. 2) · ISO/IEC 27001 A.5.2 · bei Hochrisiko zusätzlich EU AI Act Art. 26 (Betreiberpflichten) | Sign-off im Freigabe-Feld erfasst | Geschäftsführung | vor Go-live | 🟡 offen |
| E-02 | Nachweis zur DE-/EU-Datenresidenz nachvollziehbar ablegen (EU) | DSGVO Art. 44–49 (Übermittlung in Drittländer) · Art. 30 Abs. 1 lit. e | Subprozessoren geprüft & dokumentiert | IT-Leitung | vor Go-live | 🟡 offen |
| E-03 | Übermittlungsgrundlage für Drittländer festlegen und belegen (DSGVO Kapitel V) | DSGVO Art. 44–49 (Übermittlung in Drittländer) · Art. 30 Abs. 1 lit. e | Übermittlungsgrundlage (Angemessenheitsbeschluss/SCC) + Transfer Impact Assessment abgelegt | DSB + Einkauf | vor Go-live | 🟡 offen |
| E-04 | Unterzeichneten AVV nachvollziehbar ablegen | DSGVO Art. 28 (Auftragsverarbeitung) | AVV auch für weitere Dienstleister vorhanden/geprüft | DSB / Einkauf | vor Go-live | 🟡 offen |
| E-05 | Personenbezug & besondere Kategorien dokumentieren | DSGVO Art. 9 (besondere Kategorien) · Art. 30 (VVT) | VVT aktualisiert | DSB | vor Go-live | 🟡 offen |
| E-06 | DSFA-Relevanz bewerten | DSGVO Art. 35 (Datenschutz-Folgenabschätzung) | DSB-Stellungnahme abgelegt | DSB | vor Go-live | 🟡 offen |
| E-07 | Informationspflichten und Betroffenenrechte anpassen (DSGVO Art. 13/14) | DSGVO Art. 13/14 (Informationspflichten) · Art. 15, 17, 21 (Betroffenenrechte) | Aktualisierte Datenschutzhinweise + erweiterter Prozess für Betroffenenanfragen | DSB | vor Go-live | 🟡 offen |
| E-08 | Risiko-Check vor Produktivnahme abschließen | DSGVO Art. 32 (Sicherheit) · gute Praxis (bei Hochrisiko: EU AI Act Art. 9/14) | Protokoll abgelegt | IT + Fachbereich | vor Go-live | 🟡 offen |
| E-09 | Monitoring- & Incident-Prozess festlegen | DSGVO Art. 33 (Meldepflicht) · NIS2 Art. 23 (sofern NIS2-pflichtig) · EU AI Act Art. 72/73 (bei Hochrisiko) | Review-Termin steht | IT-Leitung | Tag 30 | ⚪ ausstehend |
| E-10 | NIS2-Betroffenheit feststellen und, falls zutreffend, Pflichten umsetzen | BSIG i. d. F. des NIS2-Umsetzungsgesetzes · unionsrechtlich Art. 21, 23 der Richtlinie (EU) 2022/2555 | Dokumentierte Betroffenheitsprüfung; falls betroffen: Registrierungsnachweis und Meldeprozess mit Fristen | Geschäftsführung + IT-Leitung | Tag 30 | ⚪ ausstehend |
| E-11 | Vertraulichkeit & Geheimnisschutz prüfen | DSGVO Art. 32 (Sicherheit) · GeschGehG | Datenfluss geprüft, ggf. anonymisiert | IT + Fachbereich | vor Go-live | 🟡 offen |
| E-12 | Security-Baseline-Nachweise ablegen und prüfen | DSGVO Art. 32 · NIS2 Art. 21 · ISO/IEC 27001 | Nachweis abgelegt | IT-Leitung / Security | vor Go-live | 🟡 offen |
Die Evidenz-IDs (E-01 …) verknüpfen jede Auflage mit ihrem regulatorischen Bezug und dem abzulegenden Nachweis. Der Erfüllungsstand wird über die Häkchen in Abschnitt ② „Auflagen & Freigabe" gepflegt; laufende Nachweise dokumentiert das Routinen-Logbuch (A6a). Artikelangaben dienen der Orientierung und sind keine Rechtsberatung.
Bei Public Cloud / AIaaS verlassen Daten Ihr Haus. Erfasste Angaben (Nachweise sind gesondert abzulegen). „Nein" bei AVV/Residenz/Training ist ein harter Stopper; „unklar"/„in Prüfung"/„teilweise/offen" werden als Auflage in den Freigabebedingungen geführt.
| Anbieter | Microsoft Azure |
| Dienst / Modell | Azure OpenAI Service |
| Hosting-Region | EU (Frankfurt / Schweden) |
| DE-/EU-Region vertraglich | ja |
| Auftragsverarbeitung (AVV) | ja, abgeschlossen |
| Subprozessoren bekannt | ja |
| Supportzugriffe außerhalb EU/EWR | ✓ nein — kein Drittlandzugriff |
| Training mit Ihren/Kundendaten ausgeschlossen | ja |
| Lösch-/Rückgabekonzept | ja |
| Security-Baseline (Gesamt) | Go-live-Auflage offen — Kontrollpunkt(e) nur mit Auflage erfüllt |
Security-Baseline — Kontrollpunkte. Je Punkt einzeln im Navigator bewertet (★ = kritisch). Zwei Ebenen: Bewertung aus der Eingabe, Nachweis erst nach Ablage/Prüfung. Alle Bewertungen sind zunächst Selbstauskunft und gelten erst dann als geprüft, wenn der jeweilige Nachweis abgelegt und von der Fachprüfung (IT/DSB/CSO) bestätigt wurde.
| Kontrollpunkt | Bewertung | Nachweis | Ablageort | Nachweis / Quelle |
|---|---|---|---|---|
| ★ MFA für Admin-/alle Zugänge | erfüllt laut Eingabe | ✓ Nachweis geprüft | Wiki/Security-Baseline | Policy / Screenshot / Anbieter-Doku |
| ★ Rollen-/Rechtekonzept (Least Privilege) | erfüllt laut Eingabe | ✓ Nachweis geprüft | — | Rechtekonzept-Dokument |
| Sichere Admin-/Fernzugänge (schlüsselbasiert, kein Passwort-Login) | erfüllt laut Eingabe | ✓ Nachweis geprüft | — | Zugangs-/SSH-Konfiguration |
| ★ API-Key-Speicherung (Secret-Store) | erfüllt laut Eingabe | ✓ Nachweis geprüft | — | Konfiguration Secret-Store |
| API-Key-Rotation | erfüllt mit Auflage | Nachweis offen | — | Rotation-Policy |
| ★ Verschlüsselung in Transit (TLS) | erfüllt laut Eingabe | ✓ Nachweis geprüft | SharePoint/IT-Security | Anbieter-/Konfig-Nachweis |
| ★ Verschlüsselung at Rest | erfüllt laut Eingabe | Nachweis abgelegt | — | Anbieter-/Konfig-Nachweis |
| ★ Logging / Audit-Logs | erfüllt laut Eingabe | Nachweis abgelegt | DMS/Audit | Logging-Konfiguration |
| Monitoring / Alerting | erfüllt laut Eingabe | Nachweis abgelegt | — | Monitoring-Konfiguration |
| Patch-/Update-Management (Betriebssystem & Abhängigkeiten) | erfüllt mit Auflage | Nachweis offen | — | Update-Policy / Patch-Nachweis |
| Incident-Kontakt & Meldeweg | erfüllt laut Eingabe | Nachweis abgelegt | Netzlaufwerk/Compliance/Nachweise | Vertrag / Runbook |
| SLA / Supportweg | erfüllt laut Eingabe | Nachweis abgelegt | — | Vertrag / SLA-Dokument |
| Backup / Fallback | erfüllt laut Eingabe | Nachweis abgelegt | — | Notfall-/Fallback-Konzept |
| Supportzugriffe (EU/EWR) geregelt | erfüllt laut Eingabe | Nachweis abgelegt | — | Vertrag / Admin-Konfiguration |
| ★ Training mit Kundendaten ausgeschlossen | erfüllt laut Eingabe | ✓ Nachweis geprüft | — | Vertrag / Anbieter-Bestätigung |
| Prompt-/Output-Speicherung geklärt | erfüllt mit Auflage | Nachweis offen | — | Anbieter-Konfiguration |
| Lösch-/Exportmöglichkeit | erfüllt laut Eingabe | Nachweis abgelegt | — | Lösch-/Exportkonzept |
| ★ Mandantentrennung / Tenant Isolation | erfüllt laut Eingabe | ✓ Nachweis geprüft | — | Anbieter-Architektur-Doku |
★ = kritischer Kontrollpunkt. Logik: kritischer Punkt nicht erfüllt ⇒ nicht freigabefähig · offen ⇒ Go-live-Auflage · erfüllt laut Eingabe, Nachweis offen ⇒ entscheidungsreif mit Go-live-Auflage · erfüllt und Nachweis geprüft ⇒ kein Hindernis.
Belegt, wo die Daten liegen und dass die Auswertung selbst keine Daten abgibt. „Nein"/„unklar"-Punkte sind über die Auflagen (Abschnitt ②) vor dem Go-live zu schließen. Keine Rechtsberatung.
Methodik-Hinweis (Souveränität): Optionen mit Datenresidenz-Bedarf werden im Ranking nicht automatisch ausgeschlossen, sondern mit ⚠ markiert und als Auflage geführt — so bleibt die empfohlene Option sichtbar und Ihr Haus entscheidet nach Prüfung der Region/Vertragslage über einen endgültigen Ausschluss. Ein explizit verweigerter DE-/EU-Datenstandort (Eingabe „nein") ist dagegen ein harter Stopper.
| Geforderte Datenresidenz | EU/EWR |
| Verarbeitung durch dieses Werkzeug | regelbasiert & deterministisch — kein KI-Sprachmodell, keine Weitergabe an Dritte (Details A8). Ihre Eingaben werden zur Erzeugung dieses Berichts an den Server des Anbieters übertragen, dort verarbeitet und nicht gespeichert; gespeichert wird ausschließlich auf Ihrem Rechner. Betrifft die Auswertung in diesem Werkzeug, nicht den späteren KI-Betrieb der gewählten Hosting-Option (dort kann je nach Option ein Datenabfluss entstehen — siehe Auflagen). |
| Empfohlene Option / Anbieter | Public Cloud · Microsoft Azure · EU (Frankfurt / Schweden) |
| Verarbeitungsregion vertraglich zugesichert (Belegenheitsort) | ✓ ja |
| Übermittlungsgrundlage nach Kapitel V DSGVO (Art. 45 Angemessenheitsbeschluss / Art. 46 Standardvertragsklauseln / Art. 49) | zu belegen — siehe Freigabebedingung; eine EU-Region ersetzt die Übermittlungsgrundlage nicht |
| Transfer Impact Assessment durchgeführt (bei Standardvertragsklauseln) | zu belegen — siehe Freigabebedingung |
| Auftragsverarbeitungsvertrag (Art. 28 DSGVO) | ja, abgeschlossen |
| Subprozessoren offengelegt/geprüft | ✓ ja |
| Support-Zugriff außerhalb EU/EWR | ✓ keiner |
| Training mit eigenen/Kundendaten ausgeschlossen | ✓ ja |
| Lösch-/Rückgabekonzept | ✓ ja |
Sieben Grundvoraussetzungen. Eine „nicht erfüllt" hält die Entscheidung an, bis sie geklärt ist.
| Voraussetzung | Antwort | Status |
|---|---|---|
| Technology — Datenverfügbarkeit | Ja, vollständig | ✓ erfüllt |
| Organisation — Verantwortlicher | Ja, namentlich benannt | ✓ erfüllt |
| Organisation — Prozesse | Ja, dokumentiert | ✓ erfüllt |
| Environment — Regulatorik | Ja, vollständig | ✓ erfüllt |
| Environment — Sektor | Ja, identifiziert und berücksichtigt | ✓ erfüllt |
| Psychosocial — Vertrauen | Hoch, Unterstützung vorhanden | ✓ erfüllt |
| Psychosocial — Change-Kapazität | Ja | ✓ erfüllt |
Vier Routinen sichern den verantwortungsvollen Betrieb (Arbeitsvorlagen unter A6). Ein „Nein" hält die Entscheidung an. Wichtig zum Verständnis: Die Antworten hier sind Ihre Selbstauskunft aus dem Formular („ist der Prozess vorhanden?"). Ob eine Routine auch durchgeführt und belegt ist, zeigt allein das Routinen-Logbuch (A6a) mit datierten Einträgen und Reifegrad. Ein „Ja" hier und „nicht eingerichtet" dort ist deshalb kein Widerspruch, sondern der Unterschied zwischen Vorhaben und Nachweis.
| Check | Antwort |
|---|---|
| Ist ein klarer Auslöser definiert — jedes Deployment bzw. Major Update löst die Risikobewertung aus? | ✓ Ja |
| Werden vor Produktivnahme Bias-, Robustheits- und Adversarial-Tests durchgeführt? | ✓ Ja |
| Werden Schwachstellen dokumentiert und Mitigationsmaßnahmen festgelegt (Risk-Register, Mitigationsplan)? | ✓ Ja |
| Liegt prüffähige Evidenz vor (Risk-Report, Bias-Audit-Logs, unterschriebene Freigabe)? | ✓ Ja |
Verantwortliche/r: KI-Beauftragte, S. Musterfrau
| Check | Antwort |
|---|---|
| Werden Fairness- und Transparenzkennzahlen laufend überwacht (Drift, Bias, Erklärbarkeit via SHAP/LIME)? | ✓ Ja |
| Ist eine feste Frequenz definiert (z. B. quartalsweise) plus Ad-hoc-Review nach Vorfällen? | ✓ Ja |
| Werden Ergebnisse über Nutzergruppen verglichen und Anomalien dokumentiert/eskaliert? | ✓ Ja |
| Liegt ein Evidence-Item vor (Compliance-Dashboard, Transparenz-Log, Fairness-Report-Archiv)? | ✓ Ja |
| Check | Antwort |
|---|---|
| Existiert ein Change-Control-Prozess (Versionierung, Validierung, Rollback) für Daten- und Modelländerungen? | ✓ Ja |
| Wer gibt eine neue Modellversion produktiv frei (Change Advisory Board / benannte Rolle)? | ✓ Ja |
| Werden Änderungen gestaffelt ausgerollt (Shadow/Canary) mit Drift- und Offline-Validierung? | ✓ Ja |
| Liegen versionierte Artefakte plus CI/CD- und Test-Logs als Nachweis vor? | ✓ Ja |
| Check | Antwort |
|---|---|
| Gibt es einen dokumentierten Incident-Pfad mit Severity-Klassifizierung (SEV-1 … SEV-4)? | ✓ Ja |
| Ist ein Rollback auf das letzte funktionierende Modell vorhanden und getestet? | ✓ Ja |
| Ist die Eskalation bei Compliance-/Kundenimpact definiert (Geschäftsleitung, DSB, Aufsicht)? | ✓ Ja |
| Erfolgt ein Post-Incident-Review mit CAPA-Maßnahmen (Corrective/Preventive Actions)? | ✓ Ja |
Keine offenen Punkte.
Die Auflagen selbst stehen im Abschnitt „Freigabebedingungen" (Entscheidungsteil). Hier folgen je Bedingung die Einzelschritte und die auszufüllenden Nachweis-Vorlagen — gedacht für Datenschutzbeauftragte, IT und Prüfer.
Pro Bedingung die Einzelschritte mit Abnahmekriterium und grobem Aufwand. Haken Sie erledigte Schritte ab — sie zählen in den Fortschritt (Dashboard) und werden gespeichert. Sind alle Schritte einer Bedingung erledigt, gilt die Bedingung oben automatisch als erfüllt (🟢). Bedingungen, die auf eine laufende Betriebsroutine zurückgehen (z. B. Risiko-Check, Monitoring), verlinken auf die volle Arbeitsvorlage im Anhang; einmalige Aufgaben (Person benennen, AVV) haben keinen solchen Link. Vorschlag — im Workshop konkretisieren.
| ✓ | Schritt | Fertig, wenn … | Aufwand |
|---|---|---|---|
| Decision Record der/dem benannten Verantwortlichen vorlegen. | Vorgelegt | gering | |
| Freigabe (Datum + Unterschrift) im Freigabe-Abschnitt erfassen. | Sign-off im Freigabe-Feld erfasst | gering |
Dokumentiert die bewusste Freigabeentscheidung. Vor der Unterschrift prüfen:
„Ich gebe die o. g. KI-Anwendung unter den dokumentierten Auflagen zur Produktivnahme frei. Die offenen Go-live-Auflagen sind erfüllt bzw. verbindlich terminiert. Die nächste Entscheidungs-Review ist eingeplant."
Datum, Ort: _______________ Unterschrift: _______________________
Muster/Orientierung —keine Rechtsberatung. Fertiges Dokument mit DSB/Anwalt finalisieren, nachvollziehbar ablegen und im Logbuch (⑤) Ablageort + Datum eintragen.
| ✓ | Schritt | Fertig, wenn … | Aufwand |
|---|---|---|---|
| Vertragsklausel/Bestätigung zur DE-/EU-Region nachvollziehbar ablegen. | Nachweis abgelegt | gering | |
| Subprozessoren-Liste auf Drittlandübermittlung prüfen und ablegen. | Subprozessoren geprüft & dokumentiert | mittel |
Belegt, wo die Daten verarbeitet/gespeichert werden. „Nein"/„unklar" vor Go-live klären.
Muster/Orientierung —keine Rechtsberatung. Fertiges Dokument mit DSB/Anwalt finalisieren, nachvollziehbar ablegen und im Logbuch (⑤) Ablageort + Datum eintragen.
| ✓ | Schritt | Fertig, wenn … | Aufwand |
|---|---|---|---|
| Feststellen, ob überhaupt eine Übermittlung in ein Drittland vorliegt — einschließlich Fernzugriff durch Support/Administration, Subprozessoren und Konzernmutter außerhalb des EWR. | Übermittlungslage schriftlich festgestellt | mittel | |
| Übermittlungsgrundlage bestimmen: Angemessenheitsbeschluss (Art. 45 — bei US-Empfängern die aktive Zertifizierung im EU-US Data Privacy Framework in der offiziellen Liste prüfen), Standardvertragsklauseln (Art. 46 Abs. 2 lit. c) oder ausnahmsweise Art. 49. | Grundlage benannt und belegt | mittel | |
| Bei Standardvertragsklauseln: Transfer Impact Assessment durchführen — Rechtslage im Empfängerland, Zugriffsmöglichkeiten von Behörden, Wirksamkeit der Garantien. | Transfer Impact Assessment dokumentiert | mittel | |
| Zusätzliche Maßnahmen festlegen, wo die Garantien allein nicht tragen (z. B. Verschlüsselung mit Schlüsselhoheit im Haus, Pseudonymisierung, Beschränkung des Supportzugriffs). | Zusätzliche Maßnahmen vereinbart und wirksam | mittel | |
| Übermittlungsgrundlage im Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten (Art. 30 Abs. 1 lit. e) und in den Datenschutzhinweisen führen. | VVT und Hinweise aktualisiert | gering |
| ✓ | Schritt | Fertig, wenn … | Aufwand |
|---|---|---|---|
| Unterzeichnete AVV-Fassung nachvollziehbar ablegen und im VVT referenzieren. | AVV abgelegt & referenziert | gering | |
| Prüfen, ob weitere externe Dienstleister personenbezogene Daten verarbeiten (z. B. E-Mail-/Kommunikations- oder Hosting-Anbieter) — auch dort einen AVV sicherstellen. | AVV auch für weitere Dienstleister vorhanden/geprüft | gering |
Prüfraster für den Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO — kein Vertragsersatz. Der AVV selbst wird mit DSB/Anwalt finalisiert.
Muster/Orientierung —keine Rechtsberatung. Fertiges Dokument mit DSB/Anwalt finalisieren, nachvollziehbar ablegen und im Logbuch (⑤) Ablageort + Datum eintragen.
| ✓ | Schritt | Fertig, wenn … | Aufwand |
|---|---|---|---|
| Verarbeitete Datenarten vollständig auflisten. | Liste vollständig | gering | |
| Personenbezug und besondere Kategorien (Art. 9) markieren. | Markierung erfolgt | gering | |
| Rechtsgrundlage je Verarbeitung bestimmen. | Rechtsgrundlage je Zweck dokumentiert | mittel | |
| Ins Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten (VVT) eintragen. | VVT aktualisiert | gering |
Eintrag für das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten (Art. 30 DSGVO).
Muster/Orientierung —keine Rechtsberatung. Fertiges Dokument mit DSB/Anwalt finalisieren, nachvollziehbar ablegen und im Logbuch (⑤) Ablageort + Datum eintragen.
| ✓ | Schritt | Fertig, wenn … | Aufwand |
|---|---|---|---|
| Schwellwertprüfung nach Art. 35 durchführen. | Ergebnis (hohes Risiko ja/nein) dokumentiert | gering | |
| Bei hohem Risiko: DSFA erstellen und Schutzmaßnahmen ableiten. | DSFA-Dokument + Maßnahmen vorliegen | mittel | |
| DSB einbinden; Ergebnis und Begründung dokumentieren. | DSB-Stellungnahme abgelegt | gering |
Schwellwertprüfung nach Art. 35 DSGVO. Trifft mind. ein Punkt zu (bzw. zwei Kriterien der Art.-29-Liste), ist eine Datenschutz-Folgenabschätzung i. d. R. erforderlich:
Muster/Orientierung —keine Rechtsberatung. Fertiges Dokument mit DSB/Anwalt finalisieren, nachvollziehbar ablegen und im Logbuch (⑤) Ablageort + Datum eintragen.
| ✓ | Schritt | Fertig, wenn … | Aufwand |
|---|---|---|---|
| Datenschutzhinweise für Kunden und Beschäftigte um die KI-gestützte Verarbeitung ergänzen: Zwecke, Rechtsgrundlage, Empfänger einschließlich Cloud-Anbieter, Drittlandbezug, Speicherdauer. | Hinweise aktualisiert und veröffentlicht | mittel | |
| Prüfen, ob Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden (Art. 14) — dann zusätzlich Herkunft der Daten angeben und die Informationsfrist beachten. | Art.-14-Fall geprüft und dokumentiert | gering | |
| Prozess für Betroffenenanfragen (Auskunft Art. 15, Löschung Art. 17, Widerspruch Art. 21) auf die neue Verarbeitung erweitern — einschließlich der beim Anbieter liegenden Daten. | Auskunftsprozess deckt die KI-Verarbeitung ab | mittel | |
| Zuständigkeit und Antwortfrist (ein Monat, Art. 12 Abs. 3) intern festlegen. | Zuständigkeit und Frist benannt | gering |
| ✓ | Schritt | Fertig, wenn … | Aufwand |
|---|---|---|---|
| Testfälle/Stichproben und Bias-Check durchführen. | Testlauf dokumentiert | mittel | |
| Ergebnisse bewerten; offene Risiken benennen. | Risikobewertung vorliegt | gering | |
| Freigabe durch Verantwortliche/n einholen. | Freigabe erteilt | gering | |
| Freigabeprotokoll ablegen. | Protokoll abgelegt | gering |
Kurzbewertung der wichtigsten Betriebsrisiken vor dem Go-live.
Muster/Orientierung —keine Rechtsberatung. Fertiges Dokument mit DSB/Anwalt finalisieren, nachvollziehbar ablegen und im Logbuch (⑤) Ablageort + Datum eintragen.
| ✓ | Schritt | Fertig, wenn … | Aufwand |
|---|---|---|---|
| Kennzahlen und Schwellen definieren (siehe KPI-Plan). | KPI + Schwellen definiert | gering | |
| Verantwortliche und Eskalationsweg benennen. | Eskalationsweg steht | gering | |
| Rückfall-/Notfallplan dokumentieren. | Notfallplan dokumentiert | mittel | |
| Erste Review terminieren. | Review-Termin steht | gering |
Wie wird der Betrieb überwacht und auf Störungen/Vorfälle reagiert?
Muster/Orientierung —keine Rechtsberatung. Fertiges Dokument mit DSB/Anwalt finalisieren, nachvollziehbar ablegen und im Logbuch (⑤) Ablageort + Datum eintragen.
| ✓ | Schritt | Fertig, wenn … | Aufwand |
|---|---|---|---|
| Betroffenheit feststellen: Fällt die Tätigkeit unter die Sektorlisten des BSIG (Umsetzung der Anhänge I/II) und werden die Schwellenwerte erreicht (ab 50 Beschäftigte oder mehr als 10 Millionen Euro Jahresumsatz bzw. Bilanzsumme)? Ergebnis mit Begründung schriftlich festhalten — auch ein negatives Prüfergebnis ist ein Nachweis. | Betroffenheitsprüfung schriftlich dokumentiert | mittel | |
| Falls betroffen: Registrierung beim BSI vornehmen und die Registrierungsdaten aktuell halten. | Registrierung erfolgt, Bestätigung abgelegt | gering | |
| Meldeprozess mit den drei Fristen einrichten: Frühwarnung innerhalb von 24 Stunden, Meldung innerhalb von 72 Stunden, Abschlussbericht innerhalb eines Monats. Rufbereitschaft und Zuständigkeit benennen, damit die 24-Stunden-Frist auch außerhalb der Geschäftszeiten gehalten wird. | Meldeprozess dokumentiert, Zuständigkeit und Erreichbarkeit benannt | mittel | |
| Risikomanagement-Maßnahmen abgleichen (Art. 21 der Richtlinie, umgesetzt im BSIG): Risikoanalyse und Sicherheitskonzept, Bewältigung von Sicherheitsvorfällen, Backup und Krisenmanagement, Sicherheit der Lieferkette einschließlich Cloud-Anbieter, Sicherheit bei Beschaffung und Entwicklung, Wirksamkeitsprüfung, Cyberhygiene und Schulung, Kryptografie, Personalsicherheit und Zugriffskontrolle, Multi-Faktor-Authentifizierung und gesicherte Kommunikation. | Abgleich dokumentiert, Lücken mit Terminen hinterlegt | mittel | |
| Diese KI-Anwendung und den gewählten Hosting-Anbieter ausdrücklich in die Lieferketten-Betrachtung aufnehmen — NIS2 erfasst auch Dienstleister, die für den Betrieb wesentlich sind. | Anbieter in der Lieferketten-Übersicht geführt | gering | |
| Verantwortung der Geschäftsleitung beachten: Billigung und Überwachung der Maßnahmen sind Leitungsaufgabe und persönlich haftungsbewehrt; Schulung der Leitungsebene dokumentieren. | Billigung protokolliert, Schulung nachgewiesen | gering |
| ✓ | Schritt | Fertig, wenn … | Aufwand |
|---|---|---|---|
| Schützenswerte Inhalte einstufen (Kundendaten, Geschäftsgeheimnisse). | Einstufung dokumentiert | gering | |
| Zugriff/Verschlüsselung und Geheimhaltung (NDA) regeln. | Zugriffs- und NDA-Regelung steht | mittel | |
| Prüfen, ob Inhalte an Anbieter/Modell gelangen — ggf. anonymisieren. | Datenfluss geprüft, ggf. anonymisiert | mittel |
Schutz von Kundendaten und Geschäftsgeheimnissen (DSGVO Art. 32 / GeschGehG).
Muster/Orientierung —keine Rechtsberatung. Fertiges Dokument mit DSB/Anwalt finalisieren, nachvollziehbar ablegen und im Logbuch (⑤) Ablageort + Datum eintragen.
| ✓ | Schritt | Fertig, wenn … | Aufwand |
|---|---|---|---|
| Mehr-Faktor-Authentifizierung (MFA) für alle Zugänge aktiviert. | MFA aktiv | gering | |
| Rollen-/Rechtekonzept (Least Privilege) festgelegt. | Rechtekonzept dokumentiert | mittel | |
| API-Keys sicher gespeichert (Secret-Store) und Rotation geregelt. | Keys im Secret-Store + Rotationsplan | mittel | |
| Verschlüsselung in Transit (TLS) und im Ruhezustand bestätigt. | Verschlüsselung bestätigt | gering | |
| Logging/Protokollierung aktiviert und Aufbewahrung geregelt. | Logging aktiv | gering | |
| Prompt-/Output-Speicherung beim Anbieter geklärt und konfiguriert. | Speicherung geklärt | gering | |
| Training mit Ihren Daten ausgeschlossen (vertraglich/konfiguriert). | Training-Ausschluss bestätigt | gering | |
| Supportzugriffe (wer, woher, EU/EWR) geregelt. | Supportzugriffe geregelt | gering | |
| Incident-Kontakt und Meldeweg beim Anbieter dokumentiert. | Incident-Meldeweg steht | gering | |
| SLA (Verfügbarkeit, Reaktionszeiten) geprüft. | SLA geprüft | gering | |
| Notfall-/Fallback-Lösung bei Anbieterausfall festgelegt. | Fallback dokumentiert | mittel | |
| Datenexport/Portabilität (Exit) sichergestellt. | Export möglich | gering | |
| Ergebnis als Security-Checkliste/Nachweis ablegen. | Nachweis abgelegt | gering |
Ergänzt die 18-Punkte-Security-Baseline (Anhang A3b): Nachweise je kritischem Punkt sammeln und ablegen.
Muster/Orientierung —keine Rechtsberatung. Fertiges Dokument mit DSB/Anwalt finalisieren, nachvollziehbar ablegen und im Logbuch (⑤) Ablageort + Datum eintragen.
Die vier Routinen sind aus den COBIT-2019-Kontrollzielen abgeleitet: Routine 1 = APO13 (Risk Control vor Deployment), Routine 2 = MEA03 (Monitoring & Fairness), Routine 3 = BAI06/07 (Change- & Datenmanagement), Routine 4 = DSS02 (Incident & Recovery). Hier sehen Sie je Routine, was sie ist, wann sie nötig ist und wer sie verantwortet — die ausführliche Arbeitsvorlage für die IT ist je Routine ausklappbar. Status, datierte Durchführungen und das Häkchen „als eingerichtet" finden Sie im Abschnitt „⑤ Logbuch".
Hinweis für kleinere SMEs: Die RACI-Rollen bezeichnen Verantwortlichkeiten, keine Stellen. In Firmen unter ~50 Mitarbeitern werden Rollen typisch gebündelt — die Geschäftsführung ist oft Accountable und Service Owner, ein IT-Generalist deckt AI Project Lead, MLOps Lead und Incident Manager ab, Legal/DSB wird extern bei Bedarf eingebunden. Wichtig ist nur, dass jede Verantwortlichkeit einer benannten Person zugeordnet bleibt.
Was das für Ihre Firma heißt: Bevor eine neue KI live geht, einmal prüfen: Behandelt sie alle Kundengruppen fair, hält sie auch bei untypischen Eingaben stand, wo sind die Schwachstellen — und wer gibt das frei? Ergebnis auf einem Blatt festhalten.
Beispiel aus dem Alltag: Bevor Ihr neuer Angebots-Assistent live geht, lässt eine benannte Person ein paar Dutzend Testfälle durchlaufen und prüft, ob er bei verschiedenen Kundengruppen sachlich gleich antwortet. Ergebnis auf ein Blatt, die Geschäftsführung gibt frei.
Was auf Ihrem Tisch landet: Vor dem Live-Gang bekommen Sie eine kurze Freigabe-Vorlage (Test bestanden ja/nein · gefundene Risiken · Empfehlung) und entscheiden: freigeben oder nicht.
⚠ Wenn es nicht passt: Fällt der Check durch, geht die KI nicht live — die verantwortliche Person stoppt den Go-live und informiert die Geschäftsführung.
| Wofür | Algorithmus-spezifische Risiken identifizieren und mindern (Bias, Robustheit, Adversarial-Exposition). |
|---|---|
| Wann starten | Deployment oder größeres Update eines KI-Modells. |
| Was Sie brauchen | Modelldokumentation, Trainings-/Testdaten, Risk-Register. |
| Was dabei rauskommt | Aktualisiertes Risk-Register, Mitigationsplan, Audit-Log. |
| Wie oft | Verpflichtend bei jedem Modell-Release; jährliche Review. |
| Nachweis aus | Risikobewertungs-Bericht, Bias-Audit-Logs, unterschriebene Freigabe. |
| Benannte/r Verantwortliche/r | KI-Beauftragte, S. Musterfrau |
| Macht's | Verantwortet | Wird gefragt | Wird informiert |
|---|---|---|---|
| AI Project Lead | CIO/CTO | Legal/Compliance | End-Nutzer |
Nachweise dokumentieren Sie pro Durchführung im Routinen-Logbuch (Abschnitt A6a). Die routinenspezifischen Nachweisfelder dieser Routine sind dort in jedem datierten Eintrag enthalten. ⓘBeispiel — so sieht eine ausgefüllte Vorlage aus:Modell / Version Beispiel: Angebots-Assistent v1.2 (GPT-basiert) Datum der Bewertung Beispiel: 14.03.2026 Bias-Audit — Ergebnis Beispiel: kein systematischer Unterschied über Branchen/Kundengrößen (60 Testfälle) Robustheitstest — Ergebnis Beispiel: stabil bei untypischen Eingaben; 2 Sonderfälle abgefangen Identifizierte Schwachstellen Beispiel: bei sehr langen Anfragen gelegentlich unvollständige Angebote Mitigationsmaßnahmen Beispiel: Längenbegrenzung + Hinweis an Nutzer; Stichprobenkontrolle Freigabe durch / Datum Beispiel: M. Berger (GF), 15.03.2026
Was das für Ihre Firma heißt: Vierteljährlich stichprobenartig nachsehen: Entscheidet die KI bei verschiedenen Kundengruppen vergleichbar, und kann man nachvollziehen, warum sie etwas vorschlägt? Auffälligkeiten notieren und melden.
Beispiel aus dem Alltag: Einmal im Quartal zieht jemand 10 echte KI-Antworten und prüft: Sind die fair? Lässt sich erklären, warum die KI das vorgeschlagen hat? Auffälligkeiten kommen ins Protokoll.
Was auf Ihrem Tisch landet: Sie erhalten im vereinbarten Takt einen kurzen Statusbericht (läuft fair und stabil ja/nein · Auffälligkeiten).
⚠ Wenn es nicht passt: Bei Auffälligkeiten wird nachgesteuert; wiegt es schwer, informiert die verantwortliche Person die Geschäftsführung und schlägt Maßnahmen vor.
| Wofür | Fairness und Transparenz der KI-Ausgaben überwachen, um Compliance und Stakeholder-Vertrauen zu sichern. |
|---|---|
| Wann starten | Sobald das KI-System produktiv ist. |
| Was Sie brauchen | Output-Logs, Explainability-Berichte, Feedback-Formulare. |
| Was dabei rauskommt | Transparenz-Log, quartalsweiser Fairness-Bericht, Korrekturmaßnahmen. |
| Wie oft | Quartalsweise, mit Ad-hoc-Review nach größeren Vorfällen. |
| Nachweis aus | Compliance-Dashboard, audit-fähige Logfiles, Fairness-Bericht-Archiv. |
| Macht's | Verantwortet | Wird gefragt | Wird informiert |
|---|---|---|---|
| Datenschutzbeauftragte/r | CEO/Geschäftsleitung | Fachexperten | Nutzer |
Nachweise dokumentieren Sie pro Durchführung im Routinen-Logbuch (Abschnitt A6a). Die routinenspezifischen Nachweisfelder dieser Routine sind dort in jedem datierten Eintrag enthalten. ⓘBeispiel — so sieht eine ausgefüllte Vorlage aus:System / Version Beispiel: Angebots-Assistent v1.2 Review-Zeitraum Beispiel: Q1 2026 (Jan–Mär) Fairness-Kennzahl — Wert Beispiel: vergleichbare Trefferquote über Kundengruppen (Abweichung < 5 %) Auffällige Nutzergruppen Beispiel: keine Eskalierte Anomalien Beispiel: 1 ungewöhnlicher Preisvorschlag → an Fachbereich gemeldet Erstellt durch / Datum Beispiel: DSB (extern), 05.04.2026
Was das für Ihre Firma heißt: Niemand ändert Daten oder das Modell 'mal eben'. Jede Änderung wird kurz dokumentiert, getestet und freigegeben — immer mit einem Rückweg, falls es schiefgeht.
Beispiel aus dem Alltag: Will jemand das Modell oder die zugrunde liegenden Daten ändern, schreibt er kurz auf was und warum, testet es abseits vom Echtbetrieb, jemand gibt frei — und es bleibt ein Weg zurück auf den alten Stand.
Was auf Ihrem Tisch landet: Größere Änderungen an Daten oder Modell werden der benannten Stelle zur Freigabe vorgelegt, bevor sie produktiv gehen.
⚠ Wenn es nicht passt: Ist eine Änderung riskant oder unklar, wird sie zurückgestellt — nichts geht ungeprüft live.
| Wofür | Kontrollierte, auditierbare Änderungen an Datenpipelines, Features und Modellen; verhindert Regressionen und unbeabsichtigten Bias-Drift. |
|---|---|
| Wann starten | Geplante Änderung an Trainingsdaten, Feature-Store, Preprocessing, Modellparametern/-architektur oder Serving-Konfiguration. |
| Was Sie brauchen | Change-Request (CR), Model-Card, Data-Lineage, Validierungsplan, Risikobewertung. |
| Was dabei rauskommt | Freigegebener CR mit Sign-offs, Validierungsbericht, aktualisierte Model-Card, Release-Notes, Rollback-Plan. |
| Wie oft | Bei jeder Änderung; CAB wöchentlich oder ad hoc bei dringenden Änderungen. |
| Nachweis aus | Versionierte Artefakte (Code, Data-Snapshots, Modell-Binaries), CI/CD-Logs, Test-Berichte, Freigaben im CR-System. |
| Macht's | Verantwortet | Wird gefragt | Wird informiert |
|---|---|---|---|
| MLOps Lead | Product Owner | Data Owner, Security Officer | Stakeholder |
Nachweise dokumentieren Sie pro Durchführung im Routinen-Logbuch (Abschnitt A6a). Die routinenspezifischen Nachweisfelder dieser Routine sind dort in jedem datierten Eintrag enthalten. ⓘBeispiel — so sieht eine ausgefüllte Vorlage aus:Change-Request-Nr. Beispiel: CR-2026-014 Art der Änderung Beispiel: neue Trainingsdaten (Q1-Angebote) eingespielt Impact (minor/major) Beispiel: major Drift-/Validierungs-Ergebnis Beispiel: kein Qualitätsabfall; Holdout-Test bestanden CAB-Freigabe durch / Datum Beispiel: IT-Leitung, 20.03.2026 Rollback-Plan vorhanden (ja/nein) Beispiel: ja (Vorgängermodell v1.1 gesichert)
Was das für Ihre Firma heißt: Wenn die KI Mist baut oder ausfällt: Wer wird wann alarmiert, wie schalten wir schnell auf den letzten funktionierenden Stand zurück — und was lernen wir daraus, damit es nicht wieder passiert?
Beispiel aus dem Alltag: Liefert die KI plötzlich Unsinn oder fällt aus: Die festgelegte Person wird alarmiert, schaltet auf den letzten funktionierenden Stand zurück, danach kurz festhalten: Was war die Ursache, was ändern wir?
Was auf Ihrem Tisch landet: Im Störfall bekommen Sie eine kurze Meldung (was ist passiert · Auswirkung · Sofortmaßnahme).
⚠ Wenn es nicht passt: Bei einem ernsten Vorfall wird auf den letzten funktionierenden Stand zurückgerollt und die Geschäftsführung umgehend informiert.
| Wofür | KI-bezogene Vorfälle (Qualität, Fairness, Security, Verfügbarkeit) erkennen, eindämmen, lösen und sicheren Betrieb per kontrolliertem Rollback wiederherstellen. |
|---|---|
| Wann starten | SLO/SLA-Verletzung, Anomalie-Alerts (Qualität/Fairness/Robustheit), Verdacht auf Datenleck, Modell-Degradation oder Nutzerbeschwerden. |
| Was Sie brauchen | Monitoring-Alerts, Incident-Ticket, jüngste Deployments, Logs (Predictions, Explanations), Audit-Trail. |
| Was dabei rauskommt | Incident-Bericht (Timeline, Impact, RCA), Rollback-Bestätigung, CAPA-Backlog, Stakeholder-Kommunikation. |
| Wie oft | Bei jedem Vorfall; Post-Incident-Review innerhalb von 5 Arbeitstagen nach Abschluss. |
| Nachweis aus | Ticketing-System-Records, Alert-Dashboards, Rollback-Logs, Sign-offs, archivierte Stakeholder-Kommunikation. |
| Macht's | Verantwortet | Wird gefragt | Wird informiert |
|---|---|---|---|
| Incident Manager | Service Owner | MLOps Lead, DSB/Security, Legal | betroffene Nutzer |
Nachweise dokumentieren Sie pro Durchführung im Routinen-Logbuch (Abschnitt A6a). Die routinenspezifischen Nachweisfelder dieser Routine sind dort in jedem datierten Eintrag enthalten. ⓘBeispiel — so sieht eine ausgefüllte Vorlage aus:Incident-Nr. Beispiel: INC-2026-007 Schweregrad (SEV-1…4) Beispiel: SEV-2 Beginn / Ende Beispiel: 12.02.2026 09:15 / 10:40 Root-Cause Beispiel: Anbieter-API zeitweise nicht erreichbar Rollback durchgeführt (ja/nein) Beispiel: ja, auf lokalen Fallback umgeschaltet CAPA-Maßnahmen Beispiel: Fallback-Pfad automatisiert; Anbieter-SLA geprüft Review durch / Datum Beispiel: IT + GF, 14.02.2026
| Routine | Verantwortlich | Letzte | Nächste fällig | Intervall | Status |
|---|
Alles lokal in Ihrem Browser — keine Cloud, keine Datenübertragung. Fälligkeiten sehen Sie hier in Tabelle + Kalender; optional eine lokale Browser-Benachrichtigung. Intervall-Abo (z. B. „alle 6 Monate") berechnet die nächste Fälligkeit automatisch aus der letzten Durchführung.
Im Abschnitt „④ Routinen" sehen Sie je Routine nur den aktuellen Status — hier stehen die Status-Übersicht (Tabelle unten) und die vollständige, datierte Historie jeder Durchführung.
Betriebsroutinen sind wiederkehrende Nachweise. Dokumentieren Sie hier jede Durchführung mit Datum, Anlass, Ergebnis und Nachweis. Die Einträge werden lokal in Ihrem Browser gespeichert und beim „Stand speichern" in die Audit-Datei übernommen. Status-Logik: 🟢 aktuell · 🟡 fällig bald (≤14 T) / offene Punkte / Nachweis fehlt / bei regulatorischen Routinen (Risiko-Check, Incident): Nachweis empfohlen · 🔴 überfällig / nicht bestanden / kritisch · ⚪ nicht eingerichtet · ◻ nicht anwendbar (mit Begründung).
Reifegrad (0–3): 0 = nicht vorhanden · 1 = definiert, aber Lauf nicht bestanden/kritisch · 2 = eingerichtet & durchgeführt (Nachweis fehlt noch) · 3 = nachgewiesen (bestanden + Nachweis abgelegt). Ausführlich im Glossar (Anhang) und im User Guide.
| Routine | Reife | Status | Letzte | Nächste | Offen | Verantwortlich |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 · Risiko-Check vor Produktivnahme | — | |||||
| 2 · Fairness & Nachvollziehbarkeit | — | |||||
| 3 · Änderungen an Daten & Modell (Change Control) | — | |||||
| 4 · Incident & Rollback | — | |||||
★ = die 5 für den Anfang (ohne Spezial-Software messbar). Zielwerte sind Start-Empfehlungen; die Ampel setzt sich beim Eintragen automatisch. „Bei Rot" sagt direkt, was zu tun ist. Stand 29.08.2026.
| Kennzahl (★ = Start) | Zielwert (Start) | Ist | Status | Wer misst | Quelle · Takt | Bei Rot tun |
|---|---|---|---|---|---|---|
| ★ Läuft die KI zuverlässig? (Verfügbarkeit/Monat ggü. Provider-SLA) Technology & Architecture | ≥ 99 % · gelb 97–99 % · rot < 97 % | % | 🟢 | IT-Verantwortliche/r | Monitoring / Provider-Statusseite · monatlich | Vorfall aufnehmen, auf letzten funktionierenden Stand zurück (Routine 4) |
| ★ Sind die Pflicht-Nachweise aktuell da? (Audit-Bereitschaft) Risk & Compliance / Security | 100 % vorhanden · rot: kritische fehlen | % vorhanden | 🟢 | Geschäftsführung + externe/r DSB | Nachweis-Checkliste aus Schritt 2 · quartalsweise | fehlende Nachweise nachziehen (Routine 1 Risiko-Check / Routine 2 Fairness) |
| ★ Geht etwas schief? (ernste KI-Vorfälle / Quartal) Risk (Restrisiko) | 0 · gelb 1 · rot ≥ 2 oder 1 mit Kundenimpact | Anzahl/Quartal | 🟢 | IT + Geschäftsführung | Incident-/Ticketliste · monatlich | Vorfall aufnehmen, Ursache klären, ggf. zurückrollen (Routine 4) |
| ★ Bleibt es im Budget? (Budgettreue — qualitativ) Economic (Financial) | Kosten bleiben im geplanten Rahmen; bei Überschreitung Ursache prüfen und gegensteuern (qualitative Einschätzung, keine Zielzahl) | — | Controlling / kaufm. Leitung | Buchhaltung + Budgetplan · quartalsweise | Kosten prüfen, ggf. Option/Architektur neu bewerten | |
| ★ Ist jemand zuständig? (jede KI hat benannten Owner) Organisation | 100 % · rot: KI ohne Owner im Einsatz | % mit Owner | 🟢 | Geschäftsführung | Governance-Liste aus Schritt 1/2 · quartalsweise | eine/n Verantwortliche/n benennen |
| Bringt's dem Kunden was? (Zufriedenheit / Bearbeitungszeit) Market / Customer | messbare Verbesserung ggü. Start · rot: Beschwerden steigen | Score / % | — | Vertrieb / Kundenservice | CRM / Kundenfeedback · quartalsweise | Use-Case mit Vertrieb/Service prüfen |
| Sind die Leute befähigt? (Anteil geschulter Mitarbeiter) Personnel / Learning | ≥ 80 % · gelb 50–80 % · rot < 50 % | % geschult | 🟢 | Personalleitung / Teamleiter | Schulungsliste · quartalsweise | Schulung nachziehen |
| Wie schnell von Idee zu Nutzen? (Time-to-Value) Innovation | Trend sinkend · rot: Projekte bleiben monatelang stecken | Tage | — | IT / Projektleitung | Projekt-/Delivery-Übersicht · quartalsweise | Engpass im Änderungsprozess beheben (Routine 3) |
Tragen Sie oben die aktuellen Ist-Werte ein und sichern Sie sie als Messrunde mit Stichtag (z. B. quartalsweise, gemäß Review-Takt). So entsteht eine datierte Historie mit Ampel-Trend; sie wird im Browser gespeichert und in die Audit-Datei übernommen.
Die Auswertung erfolgt vollständig regelbasiert und nachvollziehbar: Die Entscheidungs-Engine rechnet mit fester Mathematik (gewichtete Summen je Option, Schwellenwerte für die Schritte 1 und 2) — gleiche Eingaben ergeben immer dasselbe Ergebnis. Der Interpretations-Abschnitt („Was bedeutet das für Sie?") wird ebenfalls regelbasiert aus den berechneten Werten erzeugt. Es kommt kein KI-Sprachmodell zum Einsatz, es werden keine Daten an externe Dienste übermittelt, und die Verarbeitung läuft lokal auf der Infrastruktur des Betreibers. Damit bleibt jede Aussage des Berichts prüfbar und auf die Eingaben rückführbar.
Vertragsgrundlage: Vertragspartei ist Beispiel GmbH, handelnd durch IT-Leitung, M. Mustermann. Für dieses Unternehmen wurden die Nutzungsbedingungen und der Vertrag über die Auftragsverarbeitung (Fassung 1.0 (Stand 08/2026)) am 7.8.2026, 11:00:00 bestätigt; dabei wurde erklärt, dass das Unternehmen als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB handelt. Dieser Eintrag ist der Nachweis des Vertragsschlusses; beide Dokumente sind unter tojonavigator.de/agb.html und /avv.html abrufbar.
Erstellt mit ToJo 1.16.0 · Datenschema v6 · erzeugt am 29.08.2026. Schritt-3-Eingabe-Modus: Standard — alle 8 Kriterien mit branchentypischen Standardwerten (Forschungsmodell), keine eigene Bewertung der Hosting-Optionen. Beim Laden einer gespeicherten Datei werden Herkunft (Speicherdatum, Version) und etwaige automatische Migrationen im Formular-Lade-Banner ausgewiesen.
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Hauptzugang (Besitzer der Datei) | Der erste Zugang, der die Verschlüsselung einrichtet — der Besitzer der Datei. Nur er darf Zugänge verwalten (Mitglieder anlegen/entfernen, PINs zurücksetzen). |
| Notfall-Code (Recovery) | Einmalig angezeigter Wiederherstellungs-Code. Öffnet die Datei, wenn ein PIN vergessen wurde, und gilt als Notfall-Hauptschlüssel. Sicher aufbewahren — ohne ihn UND ohne PIN sind die Daten unwiederbringlich. |
| PIN | Persönliche Geheimzahl bzw. Kennwort (mind. 6 Zeichen, nicht nur Ziffern) zum Öffnen der verschlüsselten Datei. |
| Unterschrift (Signatur) | Digitale Unterschrift — belegt kryptografisch, welcher Zugang einen gespeicherten Stand erzeugt hat. |
| Decision Record | Strukturierte Entscheidungs- und Dokumentationsvorlage zur KI-Hosting-Frage. |
| Use Case | Der konkrete KI-Anwendungsfall — was die KI für wen tut. |
| Datenprofil | Beschreibung der verarbeiteten Datenarten und ihrer Schutzbedürftigkeit. |
| Prüfschritt (Gate) | Stufe, die bestanden sein muss, bevor die nächste geprüft wird (Schritt 1 Machbarkeit -> Schritt 2 Verantwortung -> Schritt 3 Hosting-Auswahl). In der Fachliteratur „Gate“. |
| On-Prem | Betrieb auf eigenen Servern im eigenen Haus (statt beim Cloud-Anbieter). |
| Reifegrad | Entwicklungsstand einer Betriebsroutine: 0 = nicht vorhanden, 1 = definiert, 2 = eingerichtet, 3 = nachgewiesen. |
| Belastbarkeit / Abstand | Wie klar Platz 1 vor Platz 2 liegt (Abstand der gewichteten Punktwerte): > 0,5 stark, 0,2–0,5 solide, 0,05–0,2 knapp, < 0,05 keine eindeutige Empfehlung. |
| Freigabebedingung (Go-live-Auflage) | Auflage, die vor der Produktivnahme zu erfüllen und zu belegen ist. |
| Stopper | Kritischer Punkt, der eine Freigabe hart blockiert (z. B. kein AVV bei personenbezogenen Daten). |
| Sign-off | Förmliche Freigabe-Unterschrift der verantwortlichen Person. |
| Audit-Trail | Lückenlose, nachvollziehbare Begründungskette, wie die Empfehlung zustande kam. |
| Evidence-/Control-Matrix | Zuordnung von Auflagen/Aussagen zu ihren Nachweisen, Verantwortlichen und Fristen. |
| DSGVO | Datenschutz-Grundverordnung der EU — regelt den Umgang mit personenbezogenen Daten. |
| DSB (Datenschutzbeauftragte/r) | Interne oder externe Person, die die Einhaltung des Datenschutzes überwacht. |
| AVV (Auftragsverarbeitungsvertrag) | Vertrag nach Art. 28 DSGVO, der regelt, wie ein Dienstleister personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag verarbeitet. |
| DSFA (Datenschutz-Folgenabschätzung) | Prüfung nach Art. 35 DSGVO, ob eine Verarbeitung ein hohes Risiko für Betroffene birgt und welche Maßnahmen das senken. |
| VVT (Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten) | Pflicht-Verzeichnis der Datenverarbeitungen nach Art. 30 DSGVO. |
| TOMs | Technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Daten. |
| Datenresidenz | Der geografische Ort, an dem Daten gespeichert und verarbeitet werden (z. B. Deutschland, EU). |
| EU AI Act | EU-Verordnung zur Regulierung von KI; teilt Anwendungen in Risikoklassen (verboten, hoch, begrenzt, minimal) mit unterschiedlichen Pflichten ein. |
| GPAI (General-Purpose AI) | Universell einsetzbares KI-Modell, z. B. ein großes Sprachmodell. |
| Anbieter / Betreiber | Anbieter entwickelt/bringt eine KI in Verkehr; Betreiber setzt sie in eigener Verantwortung ein. |
| High-Risk | Hochrisiko-KI im Sinne des AI Act (z. B. Personalauswahl, Kreditscoring) — strengere Pflichten. |
| AI Literacy | KI-Kompetenz/-Schulung der beteiligten Personen (Pflicht nach AI Act). |
| Public Cloud | Betrieb beim Anbieter auf geteilter Infrastruktur. |
| Private Cloud | Dedizierte Cloud-Umgebung für ein Unternehmen. |
| On-Premise (On-Prem) | Betrieb der KI auf eigenen Servern im Haus, unter eigener Kontrolle. |
| Hybrid | Kombination aus Cloud und On-Prem (Schnitt legen Sie fest). |
| AIaaS (AI as a Service) | Nutzung eines fertigen KI-Dienstes über eine Schnittstelle (API), ohne eigenes Modell zu betreiben. |
| Betriebsroutine | Wiederkehrender Governance-Nachweis im laufenden Betrieb (die vier Routinen). |
| Routine-Logbuch | Datierte Dokumentation jeder Routine-Durchführung. |
| SOP (Standard Operating Procedure) | Standardisierte Arbeitsanweisung — hier die vier Betriebsroutinen. |
| RACI | Rollenmodell: Responsible (macht es), Accountable (verantwortet), Consulted (wird gefragt), Informed (wird informiert). |
| KPI (Key Performance Indicator) | Kennzahl zur laufenden Betriebsüberwachung (grün/gelb/rot). |
| SHAP / LIME | Zwei Verfahren, die sichtbar machen, welche Eingaben eine KI-Ausgabe wie stark beeinflusst haben (Erklärbarkeit). Nur bei selbst betriebenen Modellen anwendbar; bei zugekauften Diensten tritt eine Stichprobenprüfung an ihre Stelle. |
| Prompt-Injection | Manipulierte Eingabe, die die KI dazu bringt, ihre Anweisungen zu ignorieren — z. B. versteckter Text in einem hochgeladenen Dokument. |
| Halluzination | Eine erfundene, aber überzeugend formulierte KI-Ausgabe: sachlich falsch, sprachlich einwandfrei. |
| Modell-Drift | Nachlassende Ausgabequalität über die Zeit, weil sich Daten, Nutzung oder das Anbieter-Modell verändert haben. |
| Zero-Retention | Vertragliche Zusage des Anbieters, Ihre Eingaben nicht zu speichern und nicht zum Training zu verwenden. |
| Vendor-Lock-in | Abhängigkeit von einem Anbieter, die einen späteren Wechsel aufwendig oder teuer macht. |
| Deterministisch | Gleiche Eingaben ergeben immer dasselbe Ergebnis — keine Zufallskomponente, das Ergebnis ist nachrechenbar. |
| Angemessenheitsbeschluss (Art. 45 DSGVO) | Feststellung der EU-Kommission, dass ein Drittland ein angemessenes Datenschutzniveau bietet; dann ist eine Übermittlung ohne weitere Garantien zulässig. |
| Standardvertragsklauseln (SCC) | Von der EU-Kommission vorgegebene Vertragsklauseln, die eine Datenübermittlung in ein Drittland absichern (Art. 46 DSGVO). |
| Transfer Impact Assessment | Prüfung, ob die Standardvertragsklauseln im Empfängerland tatsächlich tragen — Rechtslage, Behördenzugriffe, Wirksamkeit der Garantien. |
| Pseudonymisierung | Der Personenbezug wird durch Kennungen ersetzt, sodass eine Zuordnung nur mit zusätzlichem Wissen möglich ist. |
| BSIG | Das deutsche BSI-Gesetz — setzt die NIS2-Richtlinie in nationales Recht um und regelt, wer betroffen ist und welche Pflichten gelten. |
| Least Privilege | Grundsatz der minimalen Rechte: Jede Person und jedes System erhält nur die Zugriffe, die für die Aufgabe nötig sind. |
| Secret-Store | Gesicherter Ablageort für Zugangsschlüssel und Passwörter — nicht im Klartext in Dateien oder im Quellcode. |
| Tenant Isolation (Mandantentrennung) | Technische Trennung Ihrer Daten von denen anderer Kunden beim selben Anbieter. |
| tamper-evident | Manipulationserkennend: Eine nachträgliche Änderung wird sichtbar, aber nicht technisch verhindert (das wäre tamper-proof). |
| SEV-1 bis SEV-4 | Schweregrade eines Störfalls: SEV-1 kritisch/Totalausfall, SEV-2 stark eingeschränkt, SEV-3 spürbar, SEV-4 gering. |
| CAPA | Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen nach einem Vorfall: was sofort behoben wird und was die Wiederholung verhindert. |
| RCA (Root-Cause-Analyse) | Ursachenanalyse — die eigentliche Ursache eines Vorfalls statt nur des sichtbaren Symptoms. |
| Golden Tests / Golden Set | Ein fester Satz Testfälle mit erwarteten Ergebnissen, gegen den vor und nach jeder Änderung geprüft wird. |
| RAG | Verfahren, bei dem die KI vor der Antwort in hinterlegten eigenen Dokumenten nachschlägt, statt nur aus dem Modellwissen zu antworten. |
| Pinning (Modell-Version) | Eine bestimmte Modell-Version festhalten, damit ein stilles Anbieter-Update das Verhalten nicht unbemerkt ändert. |
| Shadow / Canary | Gestaffelter Rollout: Die neue Version läuft erst unsichtbar mit (Shadow) oder nur für einen kleinen Teil der Nutzung (Canary). |
| Adversarial-Tests | Gezielte Belastungstests mit ungewöhnlichen oder böswilligen Eingaben — hält das System stand? |
| CI/CD | Automatisierte Bau- und Ausroll-Kette für Software; die dabei entstehenden Protokolle dienen als Änderungsnachweis. |
| eID | Elektronische Identität mit geprüfter Personenbindung (z. B. Ausweisfunktion) — Voraussetzung für eine rechtsverbindliche digitale Unterschrift. |
| AHP (Analytic Hierarchy Process) | Anerkanntes Verfahren, um Optionen anhand gewichteter Kriterien strukturiert zu bewerten und zu vergleichen. |
| TCO (Total Cost of Ownership) | Gesamtkosten einer Option über die Nutzungsdauer (im Werkzeug nur qualitativ, keine Euro-Zahlen). |
| MFA (Multi-Faktor-Authentifizierung) | Anmeldung mit einem zweiten Faktor zusätzlich zum Passwort. |
| RBAC (Rollen-/Rechtekonzept) | Zugriffsrechte werden an Rollen statt an einzelne Personen vergeben (Role-Based Access Control). |
| TLS | Verschlüsselung der Datenübertragung (Transport Layer Security; schützt Daten in Transit). |
| SLA (Service-Level-Agreement) | Vertraglich zugesicherte Dienstgüte, z. B. Verfügbarkeit und Reaktionszeit. |
| NIS2 | EU-Richtlinie zur Cyber-Sicherheit für bestimmte Unternehmen und Sektoren. |
| KRITIS | Kritische Infrastrukturen (z. B. Energie, Wasser, Gesundheit) mit erhöhten Sicherheitspflichten. |
| ISO/IEC 27001 | Internationaler Standard für Informationssicherheits-Managementsysteme. |
| ISO/IEC 42001 | Internationaler Standard für KI-Managementsysteme. |
| COBIT | Rahmenwerk für IT-Governance; die Routinen verweisen als Fachreferenz auf COBIT-Kontrollziele (z. B. APO13, MEA03, BAI06, DSS02). |
Validierter Anwendungsrahmen: KMU/Mittelstand (DACH) mit niedriger bis mittlerer Regulatorik. Nicht für Banken, regulierte Finanzinstitute oder hochregulierte Hochrisiko-Systeme.
Dieser Decision Record wurde mit dem ToJo Navigator auf Basis der eingegebenen Angaben erstellt. Er stellt eine strukturierte Entscheidungs- und Dokumentationsgrundlage dar und ersetzt keine rechtliche, datenschutzrechtliche oder sicherheitstechnische Prüfung und keine Zertifizierung (z. B. nach ISO/IEC 42001 oder 27001). Verträge, Auftragsverarbeitung (AVV), Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) und Anbieterangaben sind gesondert zu prüfen. Die Empfehlung gilt vorbehaltlich der internen Validierung der zugrunde liegenden Annahmen.
Erzeugt mit dem ToJo Navigator · Datum 29.08.2026 · Version 1.
KI-Hosting Decision Record